Skifahren während Corona – Unser Skitag in Winterberg

Skifahren während Corona – Unser Skitag in Winterberg

Als es vergangenes Wochenende hieß, Willingen darf die Lifte öffnen, haben wir uns natürlich sehr gefreut und sofort mit dem Planen angefangen, wann das Wetter passt und wann wir Urlaub bekommen. Als dann am Montagnachmittag auch noch die Meldung kam, dass nun auch Winterberg öffnen darf, schauten wir zudem, wo mehr Pisten offen haben. Mittwochmorgens ging es dann also auf den Weg nach Winterberg. Wir wollen euch hiermit kurz unsere Erfahrung von diesem Tag weitergeben.

Buchung

Zunächst ging es darum, sich ein Ticket für den Skitag zu buchen, denn diese sind sowohl in Willingen als auch in Winterberg nur eingeschränkt verfügbar. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten, die über das Portal starjack abgewickelt werden. Die erste Variante ist, lediglich einen Voucher zu kaufen, diesen kann man dann am Skitag an einer der Kassen gegen einen gültigen Skipass umtauschen. Die zweite Variante, welche von uns genutzt wurde, ist die Nutzung eines alten Skipasses. Dieser kann sogar aus anderen Skigebieten sein, er muss nur mit starjack kompatibel sein. Zahlreiche Skipässe verschiedener Skigebiete sind hierfür nutzbar, so haben wir Skipässe aus Saalbach-Hinterglemm genutzt. Während der Buchung muss die Skipassnummer eingegeben werden, sodass das System erkennt, dass der Skipass nun für ein anderes Skigebiet gültig ist. Der Vorteil dieser Variante liegt ganz klar daran, dass es kontaktlos ist und kein zusätzliches Anstehen an den Kassenhäuschen nötig ist. Solltet ihr keinen alten Skipass zu Hause haben, könnt ihr euch auch einen Blanko-Skipass über das Portal bestellen und anschließend für das jeweilige Skigebiet freischalten. Beachtet aber hierbei die Lieferzeiten, so ist ein sehr spontaner Besuch im Skigebiet evtl. schwierig.

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Piste

Nun aber zum wichtigsten, wie waren die Pisten? Die Pisten waren in einem guten Zustand und es war überall auf jeden Fall eine ausreichende Schneedecke vorhanden, sodass sich keiner Sorgen um seine Ski machen musste. Natürlich sind die Bedingungen mitte März im Mittelgebirge nicht mit denen im Januar oder Februar in den alpinen Skigebieten zu vergleichen, dennoch waren wir positiv überrascht von den vorgefundenen Bedingungen. Morgens waren die Pisten noch sehr hart, im Laufe des Tages wurden sie jedoch weicher und an manchen Stellen auch etwas zerfahrener, alles in allem aber trotzdem noch gut und mit ein bisschen Übung problemlos zu meistern. Alle die eine tiefverschneite Winterlandschaft erwarten, müssen wir leider enttäuschen, Schnee liegt aktuell nur noch auf den Pisten, dort aber auf jeden Fall ausreichend.

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Wartebereiche/Liftfahrten

In allen Bereichen in denen kein Mindestabstand von zwei Metern gewährleistet werden kann, ist das Tragen von medizinischen Masken oder FFP2 Masken Pflicht. Das bedeutet, dass in den Wartebereichen und bei den Liftfahrten eine Maske getragen werden muss. Wichtig ist, dass die Maske auch während der gesamten Liftfahrt getragen wird. Passend hierzu ein Zitat eines Liftmitarbeiters “Tragt die Masken die ganze Liftfahrt, die kontrollieren und ansonsten machen sie uns hier wieder alles dicht!” und das wollen wir doch schließlich alle nicht. Während unseres Aufenthaltes mussten wir nahezu nie anstehen, sondern konnten direkt bis vorne durchfahren und in den Lift einsteigen, sodass in den Wartebereichen und Liften kein großer Andrang war und selbst dort die Mindestabstände meist eingehalten werden konnten.

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Sonstiges

Zunächst ging es darum, sich ein Ticket für den Skitag zu buchen, denn diese sind sowohl in Willingen als auch in Winterberg nur eingeschränkt verfügbar. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten, die über das Portal starjack abgewickelt werden. Die erste Variante ist, lediglich einen Voucher zu kaufen, diesen kann man dann am Skitag an einer der Kassen gegen einen gültigen Skipass umtauschen. Die zweite Variante, welche von uns genutzt wurde, ist die Nutzung eines alten Skipasses. Dieser kann sogar aus anderen Skigebieten sein, er muss nur mit starjack kompatibel sein. Zahlreiche Skipässe verschiedener Skigebiete sind hierfür nutzbar, so haben wir Skipässe aus Saalbach-Hinterglemm genutzt. Während der Buchung muss die Skipassnummer eingegeben werden, sodass das System erkennt, dass der Skipass nun für ein anderes Skigebiet gültig ist. Der Vorteil dieser Variante liegt ganz klar daran, dass es kontaktlos ist und kein zusätzliches Anstehen an den Kassenhäuschen nötig ist. Solltet ihr keinen alten Skipass zu Hause haben, könnt ihr euch auch einen Blanko-Skipass über das Portal bestellen und anschließend für das jeweilige Skigebiet freischalten. Beachtet aber hierbei die Lieferzeiten, so ist ein sehr spontaner Besuch im Skigebiet evtl. schwierig.

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Fazit

Der Tag in Winterberg hat uns Skiverrückten ein bisschen Normalität in der aktuellen Zeit zurückgegeben. Keiner von uns hat eigentlich so richtig daran geglaubt, nochmal auf die Skier zu kommen. Daher war es ein absolut schöner Tag, der sich aus unserer Sicht gelohnt hat. Vor aller Euphorie müssen wir aber auch sagen, dass wir uns unsicher waren, ob wir es machen sollen oder nicht, wenn zeitgleich Diskussionen stattfinden, ob Schulen wieder schließen sollen. Letztendlich muss man aber auch sagen, es haben sich alle Gäste an die Regeln gehalten, sodass man zu keiner Zeit ein unsicheres Gefühl haben musste. Unsere Einschätzung und Erfahrungwaren aber auch nur eine Momentaufnahme, denn es waren nicht alle Tickets verkauft. Inwiefern die Situation ist, wenn alle Tickets verkauft sind, können wir nicht sagen. Falls ihr euch dazu entscheidet, in den nächsten Tagen auch nach Winterberg oder Willingen zufahren, achtet auf die geltenden Regeln und habt Spaß auf der Piste.